Virtuelle Ausstellung – Scientists 2010-2021. Portraits of Fellows of the Royal Society – Porträtfotografien von Anne-Katrin Purkiss || blog.arthistoricum.net

Die gebürtige Chemnitzerin Anne-Katrin Purkiss lebt und arbeitet seit 1984 als freie Fotografin in Großbritannien. Ihre Arbeiten wurden in britischen und internationalen Zeitungen wie The Guardian, der New York Times, Die Zeit und Nature veröffentlicht und waren bislang in England, Deutschland, und der Schweiz in Einzelausstellungen zu sehen. Purkiss Werke befinden sich zudem in den Sammlungen der National Portrait Gallery, der Royal Academy Library und National Art Library sowie im Archiv der Royal Society, dem Tate Archive und dem Henry Moore Institute, Leeds.

 

Neben Kunst und Natur bilden Porträts einen Schwerpunkt innerhalb des Werkes der Fotografin. Abseits ihrer Auftragsarbeiten ist sie stets auch auf der Suche nach der Begegnung mit Menschen, die sie inspirieren und ihr neue Blickwinkel eröffnen. Seit mehr als dreißig Jahren porträtiert Purkiss durch das Objektiv ihrer Kamera aber vor allem erfolgreiche Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, die mit ihrer Arbeit und Kreativität inspirieren und deren Forschungen neue Wege eröffnen. Dabei legt Purkiss in ihren Arbeiten ein besonderes Augenmerk auf die Kontextualisierung von Mensch und Umgebung, indem sie das direkte Arbeitsumfeld der Porträtierten in hohem Maße mit einbezieht. Durch die Wiedergabe der Porträtierten an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz, der räumlichen und inspirierenden Quelle ihres schöpferischen Wirkens, generieren Purkiss Arbeiten eine über die physiognomische und emotionale Charakterisierung hinausgehende erweiterte Bezugs- und Deutungsebene und bilden zugleich gesellschaftliche Prozesse ab. 

All rights reserved © Anne-Katrin Purkiss/The Royal Society 2021
All rights reserved © Anne-Katrin Purkiss/The Royal Society 2021

Die in der virtuellen Ausstellung Scientists 2010-2021: Portraits of Fellows of the Royal Society gezeigten Porträts stellen Auszüge aus einem noch laufenden Langzeitprojekt dar, in welchem Purkiss bislang über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten hinweg Fellows der Royal Society in ihrem Arbeitsumfeld fotografierte. Die aktuelle digitale Ausstellung wurde von der Fotografin mit Unterstützung von Katherine Marshall und Ellen Embleton (The Royal Society) kuratiert. Sie schließt an eine vorangegangene Ausstellung von 2010/11 an und zeigt 29 aktuelle Bilder aus der mittlerweile über 100 Porträts umfassenden Sammlung. 

All rights reserved © Anne-Katrin Purkiss/The Royal Society 2021
All rights reserved © Anne-Katrin Purkiss/The Royal Society 2021

Das Projekt zeigt nicht nur den Wandel der äußeren Rahmenbedingungen wie Gebäude, Geräte und Arbeitsräume auf, sondern lässt auch die veränderten sozialen Räume und Geschlechterverhältnisse hervortreten. So zeigen die Fotos der aktuellen Ausstellung, die alle seit 2010 aufgenommen wurden, einen deutlich gestiegenen Frauenanteil innerhalb der Fellows.

Link zur Ausstellung:
https://artsandculture.google.com/exhibit/fellows-of-the-royal-society-2010-2021/YQJC8Galthk4IA

Einblick in die bislang von Purkiss zwischen 1985 und 2020 angefertigte Porträtserie gibt zudem ein Online-Katalog:

https://issuu.com/anne.purkiss/docs/scientistsportraits19852020photographsbyannekatrin

Weitere Information zu den Arbeiten und laufenden Projekten von Anne-Katrin Purkiss finden sich auf ihrer Website: 
http://www.purkiss-images.eu/

Auktionskataloge als kunsthistorische Quelle für Druckgraphik || blog.arthistoricum.net

Die Universitätsbibliothek Heidelberg hat über 10 000 Auktionskataloge in ihrem Bestand, die sie unter anderem im Zuge von Projekten digital bereitstellt. Nicht selten sind Exemplare handschriftlich mit informativen Notizen, wie Preisen oder gar den Namen von Käufern versehen. Ursprünglich dienten diese Annotationen HändlerInnen und SammlerInnen dafür, den aktuellen Wert eines Kunstwerks auf dem Markt einschätzen und die eigenen Gebote in späteren Auktionen anpassen zu können.

Bitte um Mitwirkung bei der Befragung „Migration und Vielfalt in Museen“ || blog.arthistoricum.net

Weitergeleitet von Dieter Osses, Arbeitskreis Migration im Deutschen Museumsbund

Kultureinrichtungen sind  mit verschiedenen Formen des demographischen Wandels konfrontiert. Darin spielen die zunehmende Vielfalt der familiären Hintergründe bei jungen Menschen, aber auch die Alterung der Gesellschaft eine zentrale Rolle. Andererseits wirken auch die gesellschaftlichen Debatten um Migration und Vielfalt in die Kultureinrichtungen hinein.

Die Befragung soll einer Bestandsaufnahme dienen, inwieweit und in welcher Form die Themen Flucht, Migration und Diversität als Thema in den Museen in Deutschland präsent sind und die Arbeit in den letzten Jahren verändert haben. Die Ergebnisse der Umfrage sollen dazu dienen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema zu gewinnen, die bisher kaum vorliegen.

Die Befragung ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts „KultMIX - Kulturproduktion in der Migrationsgesellschaft“ an der Universität Osnabrück und richtet sich an alle Museen in Deutschland (es gibt parallele Befragungen auch der Kulturämter und der öffentlichen Theater). Kooperationspartner für diese Befragung ist der Arbeitskreis Migration im Deutschen Museumsbund. Ein zentrales Ziel der Befragung ist es, aus den Ergebnissen relevante Empfehlungen für die Museumspraxis und die Kulturpolitik zu formulieren.

Die Umfrage läuft bis zum 1. April und ist über diesen Link zu erreichen! Herzlichen Dank für  Ihre Unterstützung!

Kontakt und Projektkoordinator: Dr. Jens Schneider, Institut für Migrationsforschung interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück

 

 

Symposium – Kosmos Kiefer: Material, Begriffe, Rezeption || blog.arthistoricum.net

Symposium - Kosmos Kiefer: Material, Begriffe, Rezeption
Freitag, 12.03.21, 10-15 Uhr (Online dt.-engl.)

 

Beitrag von Sebastian Baden


Anselm Kiefer (*1945) ist einer der bekanntesten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Sein umfangreiches und vielschichtiges Werk setzt sich mit der deutschen Geschichte, der Verbindung von jüdischer und christlicher Tradition und den Medien der Erinnerungskultur auseinander. Die Sonderausstellung „Anselm Kiefer“ in der Kunsthalle Mannheim zeigt Werke aus der Sammlung Grothe, die mehr als 30 Jahre künstlerisches Schaffen repräsentieren. Zu den typischen Werkstoffen des international renommierten Künstlers zählen neben Ölfarbe und Schellack die Materialien Asche, Blei, Beton, Pflanzen und Kunstharz. Die zumeist großformatigen Gemälde und Skulpturen zeigen Kiefers intensive Auseinandersetzung mit existenziellen Fragestellungen, menschlichen Katastrophen und der Möglichkeit der Versöhnung.

 

Im Rahmen der Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim wird das Symposium Anselm Kiefers Werk aus der Perspektive der jüngsten Forschung beleuchten. Neben der Präsentation der Werke soll die transdisziplinäre Arbeit vergleichender und kritischer Studien aus den Bereichen der Kunstgeschichte, Literatur- und Kulturwissenschaft, Geschichts- und Politikwissenschaft, Erinnerungskultur, Theologie oder Kunstpädagogik vorgestellt werden. Mittels eines Open Calls konnten sowohl etablierte als auch Nachwuchswissenschaftler*innen ausgewählt werden, die somit einen Beitrag zur aktuellen und internationalen Rezeptionsgeschichte von Anselm Kiefer leisten.

 

 

Programm:

 

9:45 Uhr  Einloggen & Rezeption

 

10:00 Uhr  Begrüßung: Johan Holten, Direktor der Kunsthalle Mannheim, Dr. Sebastian Baden, Kurator der Ausstellung „Anselm Kiefer“, Dörte Ilsabe Dennemann, Programmkuratorin

 

10:15 Uhr  „Untergehen, das heißt: zum Höchsten aufsteigen“ Fragmente geladener Vergangenheit im Werk von Anselm Kiefer und Tadeusz Kantor. Dr. Klaus Dermutz

 

10:45 Uhr  Mud, ashes and cosmos: Anselm Kiefer’s books and the monumental. Dr. Isabelle Le Pape Head of Art Department, Bibliothèque nationale de France, Paris

 

11:15 Uhr  Anselm Kiefer. Material, Begriffe, Rezeption. Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Andreas Beyer, Universität Basel, Prof. Dr. Klaus Gallwitz, Karlsruhe, ehem. Direktor des Städelschen Kunstinstituts Frankfurt am Main, Dr. Esther Graf, Judaistin, Mitinhaberin der Agentur für jüdische Kultur und Mitglied des Vorstandes der jüdischen Gemeinde Mannheim sowie Dr. Harriet Häußler, freie Kunsthistorikerin, Berlin

 

12:15 Uhr  Pause

 

13:00 Uhr  Résurrection à La Tourette − Bildtheologische Perspektiven. Dr. Kristin Riepenhoff & Carolin Hemsing M. A., Katholisch-Theologische Fakultät, Arbeitsstelle für Christliche Bildtheorie, Theologische Ästhetik und Bilddidaktik Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

 

13:30 Uhr  On artistic interpretation of literary heritage: the case of the exhibition “Anselm Kiefer – for Velimir Chlebnikov”. Nina Danilova, PhD Candidate in Culture Studies, The Lisbon Consortium / The Catholic University of Portugal, Lisbon

 

14:00 Uhr  „So much history!“ Zum Kiefer-Hype in den USA anlässlich der Ausstellungstournee 1987/88 (Arbeitstitel). Prof. Dr. Hans Dickel (Erlangen/Berlin)

 

14:30 Uhr  Ende und Ausblick

 

Die Ausstellung und das Begleitprogramm werden gefördert von Stiftung Kunsthalle Mannheim, Hector-Stiftungen, Verein 321-2021:1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland e.V. und dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat.

 

Kurator der Ausstellung: Dr. Sebastian Baden

Programmkuratorin: Dörte Dennemann

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4
68165 Mannheim

 

kuma.art

Link zum Symposium: https://shop.kuma.art/#/product/event/274 

Umstrukturierung im V & A Museum London – als Folge der Covid-19-Pandemie || blog.arthistoricum.net

von Margret Schild (Theatermuseum Düsseldorf)

 

Im Jahr 2003 hat die UNESCO-Generalkonferenz das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes verabschiedet, das im Frühjahr 2006 nach der Ratifizierung durch 30 Staaten in Kraft trat. Inzwischen sind 178 Staaten beigetreten und über 500 kulturelle Ausdrucksformen, Traditionen und Branchen eingetragen.  Tanz, Theater und Musik gehören dazu – sowohl im deutschsprachigen Raum als auch weltweit ist die Zahl der Museen, Sammlungen, Archive und Dokumentationszentren zu den darstellenden Künsten überschaubar:  das Deutsche Bühnenjahrbuch 2020 weist 42 Einrichtungen im deutschsprachigen Raum nach, die TheSiD (Theatersammlungen in Deutschland) hat 27 korporative und die internationale Vereinigung SIBMAS (Société internationale des bibliothèques, des musées, archives et centres de documentation des arts du spectacle) knapp 100 Mitglieder.

Bühneneingang Londonder Theatermuseum
Bühneneingang des ehemaligen Londoner Theatermuseums. Foto: Andy Roberts from East London, England, CC BY 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/2.0>, via Wikimedia Commons

Das Victoria & Albert Museum (V & A) wurde 1852 als South Kensington Museum gegründet und beherbergt die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design der Welt. Das britische Theatermuseum wurde als Abteilung des V & A 1974 in Covent Garden eröffnet. Dessen Bestand umfasst Objekte zur Geschichte der darstellenden Künste in Britannien seit dem 16. Jahrhundert mit all ihren Sparten und gilt als  größte Sammlung zu diesem Thema weltweit. Kostüme, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, Manuskripte, Literatur, Videoaufnahmen, Plakate und Gemälde rekonstruieren vergangene und zeitgenössische Produktionen sowie die Biografien der Personen, die in diesem Metier tätig waren und sind. Das Museum wurde 2006 aus finanziellen Gründen geschlossen, kehrte 2007 als Abteilung Theatre Collection in die Räumlichkeiten des V & A zurück und beteiligte sich danach aktiv  an den dortigen  Ausstellungen. Ab März 2009 wurde ein Ausstellungsbereich im V & A  eingerichtet (Theatre & Performance Department). Objekte aus der Sammlung werden für Wanderausstellungen sowie im Rahmen der Ausleihe  weltweit zur Verfügung gestellt.

National Art Library im V & A. Photo: Andreas Praefcke, Public domain, via Wikimedia Commons
National Art Library im V & A. Photo: Andreas Praefcke, Public domain, via Wikimedia Commons

Bedingt durch die Pandemie gingen die Besucherzahlen im V & A um 85 % zurück. Da diese nicht so schnell wieder das alte Niveau erreichen werden, muss das Museum erhebliche finanzielle Verluste ausgleichen. Im September 2020 wurden die Verantwortlichen beauftragt, die Summe von 10 Millionen Britische Pfund jährlich einzusparen und haben ein Strategiepapier vorgelegt. Im letzten Schritt dieses mehrstufigen Prozess sollen die bisherigen komplexen und historisch gewachsenen Strukturen reformiert werden. In Zukunft soll die Aufteilung  in Sammlungen (Mode, Theater & Darstellende Künste, Architektur, etc.) zugunsten von multidisziplinären Teams aufgelöst werden. Fachliche Kompetenzen aus den Bereichen Kunst, Design, Mode und darstellende Kunst sollen zusammengeführt, andere Bereiche (Medienkunst und –design, Architektur und Städteplanung) ausgebaut werden. Auch die eigene Forschungsabteilung, die nationale Kunstbibliothek und die Archive des V &A sollen zentralisiert werden.

Die SIBMAS betrachtet diese Entwicklung in Hinblick auf die Abteilung Theater & Darstellende Künste mit Besorgnis: sie setzt sich nicht nur für die Sicherung der Stellen und die Weiterbeschäftigung des spezialisierten, engagierten Personals in diesen unsicheren Zeiten ein, sondern möchte auch die dauerhafte Zugänglichkeit zu diesem weltweit einzigartigen Archiv in Zukunft sichergestellt wissen. Die für vom SIBMAS-Präsidenten Alan Jones initiierte Petition wurde innerhalb von wenigen Tagen [Stand: 8. März 2021) von mehr als 10.000  Personen unterschrieben.  

Ein Einstieg: Kopf-Gesicht-Antlitz-Icon-Abbild-Konterfei-Bildnis-Porträt-Selfie || blog.arthistoricum.net

Die visuelle Selbstdarstellung im Porträt gehört zu den grundlegendsten künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheit – unabhängig von Geschlecht, Sozialisation oder Kultur und unabhängig von den sich wandelnden Paradigmen wie Realismus, Naturtreue und Ähnlichkeit. Ihre Präsenz hat im Zeitalter von Social Media einen Höhepunkt erreicht, der zugleich zur Reflexion über die anhaltende Wirkmacht nachdenken lässt und zur Auseinandersetzung anregt.

 

In den vergangenen Monaten sind wir wie kaum zuvor in den sozialen Netzwerken, beim Homeschooling und im Home-Office, in virtuellen Meetings und Konferenzen mit unserem eigenen Gesicht und den Gesichtern unserer Mitmenschen in einer künstlich inszenierten Form konfrontiert worden. Als Icon gerahmt, treffen wir im virtuellen Raum aufeinander, um miteinander zu kommunizieren. Kaum jemand, der sich dabei wohl keine Gedanken gemacht hat, wie er/sie sich am vorteilhaftesten positioniert, ausleuchtet und inszeniert, welche Hintergründe zu wählen sind, die genau das richtige Maß an Information und positiver (Selbst)Darstellung bieten, ohne dabei Peinliches oder Unerwünschtes preiszugeben.

 

Damit unterscheiden wir uns kaum von unseren Vorfahren, die insbesondere in Zeiten der Illiteralität auf die visuelle Wirkmacht der Porträtkunst setzten. Als Prestige- und Propagandamedium unterliegen Porträts bis heute einer gezielten Inszenierung und Instrumentalisierung und beinhalten eine spezifische Zeichensprache, die eingeweihten Zeitgenossen vertraut, für nachfolgende Generationen jedoch oftmals verschlüsselt bleibt. Stets wurden sie über die zur Verfügung stehenden medialen Kanäle verbreitet und popularisiert. Als individuelle künstlerische Annäherungen können sie zu psychologisierenden Spiegelbildern werden, die ebenso einfühlsame wie schonungslose Einblicke in menschliche Charaktere liefern.

 

Als Kunsthistorikerin, die sich seit Jahrzehnten der Faszination des Mediums Porträt verschrieben hat, möchte ich dieses Blog nutzen, um in lockerer Folge Informationen zur Porträtforschung quer durch alle Medien und Jahrhunderte zu teilen – über Ausstellungen, physische und virtuelle Sammlungen, Publikationen, Online-Ressourcen, Konferenzen und Netzwerke. Über Anregungen, Kommentare und Hinweise würde ich mich sehr freuen!

Erster Open Space hat sein Ziel erreicht || blog.arthistoricum.net

Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte

Unser Anliegen und Ziel: “Wir wollen neue Erkenntnisse teilen, gemeinsam unser Methodenrepertoire schärfen und neue Wege diskutieren.”

Die inaugurale, virtuelle Veranstaltung “Open Space des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte” hat ihr Ziel erreicht: Mit über 160 Anmeldungen und ca. 120 gleichzeitigen Teilnehmer:innen sowie einer großen Anzahl über den Tagesverlauf in wechselnden Zuschaltungen beteiligter Personen wurde eine große Zahl an Interessierten angesprochen. Sie bildeten ein breites Spektrum ab, das von der etablierten Digital Humanities-Expertin bzw. Experten bis hin zu zahlreichen Early Careers und thematischen Neueinsteiger:innen versammelte, die sich über das Feld informieren wollten und Kontakte sowie Anküpfungspunkte suchten. Nach einem Auftakt mit acht kurzen Pitches, die auf den Call des Arbeitskreises für Digitale Kunstgeschichte eingegangen sind (s. u.), wurden noch weitere Themen gesammelt und auf drei Diskussionszyklen mit drei bis fünf parallel stattfindenden Räumen verteilt. Zusätzlich strukturiert wurde der Tag durch eine Vorstellung der Aktivitäten des Arbeitskreises vor der Mittagspause und einem abschließenden Plenum, in dem die Gruppen von ihrem Austausch berichtet haben. Als weiteres Angebot wurden für die Pausen und als Ausklang eine virtuelle Umgebung zum Netzwerken angeboten (wonder.me). Alle Formate waren vom Arbeitskreis als Angebot gedacht, den thematischen Einstieg in das Themenfeld vor allem aber die Vernetzung zu befördern. Diese Möglichkeit wurde nach unserer Beobachtung sehr gut angenommen.
Dementsprechend wurde ein Diskussionsraum mit Tipps und Tricks für den Beginn des ersten “digitalen” Forschungsprojekts von einer weitgespannten Runde besucht, die spontan Anfänger:innen und Forscher:innen mit viel Erfahrungen zusammengeführt hat. Gemeinschaftlich arbeiteten sie an einem Best-practice-Dokument. Die thematisch engeren Diskussionsräume hatten zwar kleinere Teilnehmerzahlen, waren jedoch ebenso heterogen besucht. Als großer Erfolg können die vielen angeregten Diskussionen gewertet werden, die aus verschiedenen Projekten und Expertisen kommend auf verbindende und fortführende Einsichten gerichtet waren. Sie waren für alle Teilnehmer:innen eine große Bereicherung und ließen die jeweils auf eine gute Stunde begrenzte Diskussionszeit fast regelmäßig als zu knapp bemessen erscheinen. Ein Vorteil des spontanen Tagungsformates war es sicher, dass so nur Themen besprochen wurden, die aktuell durch die Anwesenden Zuspruch fanden und auf Diskussionsbedarf trafen. Zuzüglich zum geläufigen Zoom-Chat und Twitter (#openspaceDKG2021) gab es einen Slack-Channel mit Tipps und Hilfestellungen zum Tagungsformat. Ein kollaboratives virtuelles Board (miro) wurde nach den einleitenden pitches spontan und vielfältig von den Gruppen genutzt, um ihr Thema und ihre Diskussionspunkte auf dem interaktiven Board festzuhalten.
(Dokumentation: Angela Dressen und Holger Simon)

Projektentwicklung: Vom Schuhkarton zur Datenbank

Initiiert und dokumentiert von Catrin Blanke
Die Gruppe öffnete mit der Frage: Wie kann strategische Projektentwicklung aussehen, wenn die physischen Sammlungsobjekte erst einmal erfasst und dann in eine digitale Infrastruktur nach neuestem Stand aufgenommen werden sollen?
Festgestellt wurde, dass die Komplexität der Aufgabe und Herausforderung auf der technischen Ebene (digitale Kunstgeschichte) oft den Blick verstellen. Wie bei allen Projekten fragen wir jedoch auch hier als erstes nach Projektziel und Möglichkeiten: Wohin? Welche Daten? Wer macht was, wo, wie, wann und wieso? Organisches Arbeiten und Entwicklung “on the fly” helfen, Lösungen schrittweise zu entwickeln. Man beginnt mit einfachen Prozessen und nutzt das explizite Formulieren implizit verwendeter Prozessabläufe (mit Powerpointpräsentation, Zeichnung etc.) und iteratives Vorgehen bis zur Entscheidung über die digitale Infrastruktur. Eine offene Kommunikation zu Schwierigkeiten und Hürden, Irrwegen und Erfolgen ist notwendig.
Kunsthistoriker:innen, so bestätigte die Erfahrung der Diskussionsrunde, wünschen sich Unterlagen zum Einstieg in die digitale Kunstgeschichte und Empfehlungen (Handreichungen) für die Erarbeitung des notwendigen Know-hows.
Das Fazit der gemeinsamen Überlegungen kann wie folgt zusammengefasst werden: Sich nicht von der technischen Herausforderung abschrecken lassen und mit konsequentem Projektmanagement Schritt für Schritt vorarbeiten. Die Projektplanung iterativ gestalten und dabei Mut zur Lücke und zum “failing forward” haben. Insbesondere soll auf implizit vorhandenes Wissen zurückgegriffen werden können - in der Besprechung somit nicht nur sprechen, sondern auch zuhören. Gerade bei interdisziplinären Forschungsprojekten muss genau verstanden werden, wer was mit welchen Begriffen meint (z. B. stellt sich der Begriff “Design” für Kunsthistoriker:innen und Interface Designer:innen als zwei verschiedene Paar Schuhe heraus). Unbedingt zu berücksichtigen ist, welcher Teil des Projekts auf das Sammeln und Organisieren von Material und Informationen, und welcher auf das tatsächliche Forschen mit digitalen Daten abzielt.

Screenshot Tweet von Jacqueline Klusik-Eckert vom 29. Januar 2021 zum Open Space des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte.
Screenshot Tweet von Jacqueline Klusik-Eckert vom 29. Januar 2021 zum Open Space des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte.

Beyond Ontology

Initiiert und dokumentiert von Jacqueline Klusik-Eckert
Trotz unterschiedlicher Perspektiven auf die Frage der Datenmodellierung und Datenbankstrategien gab es in dem Raum einen Konsens. Wenn es um Daten geht, verfolgen wir das gleiche Ziel. Wir möchten unsere Forschungsdaten miteinander vernetzen, sie austauschbar und erweiterbar halten. Wir zielen auf Transparenz und Interoperabilität. In der Gruppe wurde, angeregt durch das Forschungsprojekt Beyond Ontology von Jacqueline Klusik-Eckert, diskutiert, ob die in der Theorie angelegte Interoperabilität durch Ontologien wie CIDOC-CRM und LIDO in der Praxis umsetzbar ist. Als Fallbeispiel wurde über die Modellierung von Objektbeziehungen nachgedacht. Dabei wurde festgestellt, dass Werkbeziehungen aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in den großen Onlinesammlungen angelegt werden. Darüber hinaus wurde sich über aktuelle Projekte ausgetauscht, die nach einer Standardisierung der Datenmodellierung für unser Kulturgut arbeiten und sich eher im Gedanken der Meta-Datenbank verpflichtet sehen. Doch hier hat sich gezeigt, dass eine Vernetzung der unterschiedlichen Communities noch aussteht. Parallel hat der Raum über Twitter angeregt, Projekte zu sammeln.

Semantische Daten und Linked Open Data

Initiiert und dokumentiert von Linda Freyberg, Sabine Günther, Thomas Hänsli, Florian Kräutli und Stephanie Santschi
Im Open Space versammelten sich Interessierte zum Thema semantische Daten und Linked Data, dabei bildeten zwei Projekte die Diskussionsgrundlage. Sabine de Günther und Linda Freyberg stellten Restaging Fashion vor, Florian Kräutli das Projekt Bilder der Schweiz Online (BSO). Beide Projekte bereiten Daten aus unterschiedlichen Quellen für die kunsthistorische Forschung auf. Gemein sind beiden Projekten ein Fokus auf Bilddaten und Datenvisualisierung. Restaging Fashion generiert zudem digitale Rekonstruktionen historischer Kleidung als 3D Daten, während BSO ein besonderes Augenmerk auf geografische Daten legt. Ein Grundpfeiler von Linked Data ist die Beschreibung von Daten mittels Links auf existierende Referenzdaten. Bei historischen Forschungsprojekten stellt sich aber immer die Frage, ob überhaupt direkte Beziehungen zu existierenden Taxonomien hergestellt werden können. Hier bietet es sich an, schwächere Beziehungen zu wählen (z.B. skos:closeMatch, statt skos:exactMatch oder owl:sameAs), oder existierende Thesauri zu erweitern. Auf der technischen Ebene wurden geeignet Linked Data Plattformen und Tools zur Datensammlung angesprochen, u.a. Omeka S, WissKi, ResearchSpace und Metaphacts Open Platform.

Zeitschrift zur Rezension von Forschungssoftware und Datenservices

Initiiert und dokumentiert von Lisa Dieckmann, Maria Effinger und Anne Klammt
Der Open Space hat zur Profilierung eines neuen Formats ‒ Construction Kit: a review journal for research tools and data services in the humanities (AT) ‒ für Rezensionen von Forschungssoftware und digitalen Services geführt. Beigetragen haben dazu sowohl Forscher:innen, die das Thema aus dem Blickwinkel der Anwendung und des Einsatzes von Software und Services betrachten, als auch solche, die diese entwickeln. Für die Anwendung wurde besonders der Bedarf nach Besprechungen hervorgehoben, aus denen sich ein umfassendes Bild zu den Use Cases und dem Aufwand zur Implementierung und dem Erlernen einer angemessenen Anwendung ergibt. Für die Research-Software-Engineers sind die differenzierte Beschreibung der technischen Parameter der Software und ihrer Dokumentation wichtige Merkmale einer aussagekräftigen Rezension. Die Veröffentlichung solcher Reviews über ein Open-Access-E-Journal, das über arthistoricum.net gehostet werden soll (Nutzung von Open Journal Systems [OJS]) und entsprechend von einer etablierten Infrastruktur mit bibliothekarischer Katalogisierung, Datenrepositorium und der Anbindung an den arthistoricum.net-Blog profitieren kann, wurde von der Gruppe als zielführend eingeschätzt. Positiv begrüßt wurde die Verbindung mit der Task Area 3 Research Tools and Data Services von NFDI4Culture, die von 2021 an eine Registry von Software und Services aufbauen wird. Auch in diesem Kontext werden einige Rezensionen entstehen, die in der neuen Zeitschrift veröffentlicht werden können.

Computervision

Initiiert und dokumentiert von Peter Bell und Fabian Offert
Der Einstieg in die Diskussion über das künstliche Sehen (Computer Vision) wurde durch eine Präsentation der Bildähnlichkeitssuche imgs.ai vollzogen und entfachte sich insbesondere um die Validität und teilweise Banalität oder Unerwartetheit der Ergebnisse. Dabei wurde sogar infrage gestellt, ob überhaupt von Ergebnissen gesprochen werden sollte, da darin schon eine sehr subjektive Erwartungshaltung enthalten ist, während die präsentierte Ähnlichkeitsverhältnisse lediglich statistische Sichten auf das Material sind, die sich mit jedem Modell ändern. Begrüßt wurde der ‘Verfremdungseffekt’ und die kritische Praxis, die im Umgang mit der Maschine gepflegt wird und ein Beitrag der digitalen Kunstgeschichte als Bildwissenschaft sein könnte. Unterstrichen wurde auch, dass obwohl große Fortschritte im Gebiet zu verzeichnen sind, weiterhin viel Grundlagenforschung zu leisten ist, die ein tiefergehendes Bildverständnis ermöglichen. Handschriften wurde in ihrer doppelten Bedeutung diskutiert, indem die Fortschritte im Bereich der Texterkennung (OCR) betont wurden, aber auch die Sonderstellung von illuminierten Handschriften herausgestellt wurden, deren Untersuchung sich durch Bild-Textrelation, Seitengestaltung und sequenzieller Bilderzählung anbieten würde.

Jetzt endlich Wikidata!

Initiiert und dokumentiert von Michael Müller und Georg Schelbert
In der Diskussionsrunde haben wir festgestellt, dass Wikidata bereits in einem ganzen Spektrum von Funktionen zum Einsatz kommt - als identifier, zur Daten-Anreicherung und zur Dokumentation von Daten aus eigenen Projekten und Sammlungen. Allerdings war auch erkennbar, dass dies noch eher sporadische Beispiele sind.
Es war im Raum spürbar ein großes Interesse vorhanden, Wikidata mehr und intensiver einzusetzen. Ebenso groß ist der Bedarf an passenden Werkzeugen und Best-practice-Beispielen. Die globale Community hat bereits zahlreiche Tools entwickelt, die zentral gesammelt werden (https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:Tools). Es bleibt ein Desiderat, die konkreten Anwendungsmöglichkeiten anhand von Beispielen zu diskutieren und gerade auch Werkzeuge, die in der Kunstgeschichte eingesetzt werden könnten, bekannter zu machen. Auch wäre es hilfreich, zu identifizieren, wo es typischerweise “hakt” und sich darüber systematisch auszutauschen.
Es hat sich aus dem Open Space heraus eine Arbeitsgruppe gebildet, die diese Themen angehen und nicht zuletzt zu einem besseren Austausch der sehr unterschiedlichen Kenntnisse beitragen möchte. Weitere Interessierte sind jederzeit herzlich dazu eingeladen. Sie finden Zugang über einen Slack-Channel namens Wikidata des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte (weitere Informationen zum Zugang unter https://digitale-kunstgeschichte.de/).

Zwischen den Stühlen? Forschungsförderung für Projekte der Digitalen Kunstgeschichte

Initiiert und dokumentiert von Jacqueline Klusik-Eckert
Jede*r, die/der in einem interdisziplinären Bereich forscht, kennt das Problem, dass man mit seinen Anträgen „zwischen den Stühlen“ sitzt. In kleiner Gruppe konnte dies von allen bestätigt werden. Darum haben wir darüber gesprochen, wie man geschickt mit den unterschiedlichen Labeln umgehen kann, wie die Erfahrungen mit fachfremden Reviewer:innen bislang gewesen ist und ob es Nachteile gibt, diese In-Between-Stellung weiter voranzutreiben. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass wir aktiv an einer positiveren und unterstützenden Fachkultur arbeiten müssen, um Konkurrenzdruck und missgünstiges Gutachtertum entgegenzuwirken. Wünschenswert wäre eine Öffnung etablierter Strukturen und einer größeren Bereitschaft, Ergebnisse wie auch Daten offen zu teilen. Eine aktive Lobbyarbeit gegenüber Fördergebern als auch eine Forcierung der Förderung von Projekten ohne utopische Versprechungen könnte hier zu einem Mentalitätswechsel führen.

Digitale Viewer und Visualisierungen

Initiiert und dokumentiert von Linda Freyberg, Sabine Günther, Thomas Hänsli, Florian Kräutli und Stephanie Santschi
In diesem Raum fand anhand der vorgestellten Forschungsprojekte Raoul Hausmann, Art of the March (UCLAB Potsdam), beide realisiert mit dem Open Source Vikus Viewer, und Bilder der Schweiz Online (SARI) eine spannende Diskussion zum Zusammenhang zwischen Bild und Wissen statt. Sowohl epistemologisch, in dem gefragt wurde, welchen Wert das (digitale) Bild, das auch die Visualisierung beinhaltet, als Erkenntnismedium hat, wie auch instrumental, nämlich ob digitale Viewer und Datenvisualisierungen eher zum Kuratieren (Darstellung) oder zum Recherchieren (Forschungsinstrument) dienen. Visualisierungen können als Brücken zwischen Makro- und Mikroperspektiven dienen, bei der Überprüfung der eigenen Arbeit helfen, der Exploration eines bisher unbekannten Datensets dienen und zudem didaktisches Werkzeug sein. Zum digitalen Bild als Erkenntnismedium wurde festgestellt, dass Visualisierungen stark davon abhängig sind, was Forschende und Endnutzende sehen respektive nicht darstellen möchten. Jeder Visualisierung liegt somit ein rhetorischer Wert zugrunde. Der Diskurs zum Umgang mit Unschärfen in Daten (Abbildung von Zeiträumen, geografischen Entitäten etc.) innerhalb von Visualisierungen soll unbedingt fortgeführt und verstärkt werden. Es ist zu wünschen, dass kunsthistorische Forschungsprojekte die Visualisierungen als Teil des Prozesses verwenden am Projektende nicht nur erfolgreiche Visualisierungsstrategien, sondern auch Informationen zum Lern- und Nachlernprozess publizieren: Zwischenergebnisse, Lücken und die iterative Veränderung im Spannungsfeld visuelles Kuratieren vs. Recherchieren mittels Visualisationen ist ein wichtiger wissenschaftlicher Bestandteil.

Qualitätssicherung – Replikation von inkorrekten Informationen, kritischer Umgang mit Daten und Möglichkeiten der Korrektion bereits etablierter Fehler

Initiiert und dokumentiert von Charlotte Oertel
Was passiert, wenn Quellenkritik nicht nur ein Beiprodukt guter Forschung ist, sondern zum Fokus wissenschaftsreflektiver Analyse wird? Kunsthistorische Arbeit baut regelmäßig auf früheren Publikationen auf. Zu häufig existieren allerdings Fehlinformationen, welche in Zitationsketten unreflektiert reproduziert werden. Durch Automatisierung können mittlerweile ganze Metadaten-Sets blind kopiert werden. Allerdings bieten technische Methoden auch Möglichkeiten, Diskrepanzen aufzuspüren und Ursprungsquellen zugänglicher zu machen. Die Existenz etablierter Fehlinformationen war allen Teilnehmern an der Diskussion in verschiedenen Formen bekannt, und das Format der freien Diskussion half, sich der komplexen Problematik zu nähern. Ein besseres Bewusstsein in Forschung und Lehre sowie Implementation korrektiver Systemprozesse wurden als zentrale Voraussetzungen besserer Praxis vorgeschlagen. Ein ergänzender Impuls wurde von Teilnehmern aus der Provenienzforschung gesetzt: Hier können informationsgebende Institutionen ein Interesse haben, Quellen zu verzerren. Dennoch wurden besitzende Institutionen von Kulturgütern und etablierte Instanzen am ehesten als verantwortlich gesehen, Informationen zu prüfen und Kontrollprozesse finanziell zu berücksichtigen - ohne als Autorität im Sinne des Monopols gelten zu dürfen.

Übersicht Pitches

 

  1. Stephanie Santschi, Florian Kräutli und Thomas Hänsli: Strategien zur Projektentwicklung in den Digital Humanities
  2. Sabine de Günther und Linda Freyberg: Restaging Fashion - Digitalisierung, Inhaltserschließung und Visualisierung vestimentärer Quellen
  3. Fabian Offert, Peter Bell und Oleg Harlamov: imgs.ai. A Fast, Dataset-Agnostic, Deep Visual Search for Digital Art History
  4. Michael Müller und Georg Schelbert: Jetzt endlich Wikidata!
  5. Florian Kräutli, Stephanie Santschi und Thomas Hänsli: Visuelle Daten im semantischen Raum – Bilder der Schweiz Online
  6. Elisa Roßberger: Babylonische Siegel(ungen) mit Knoten und Kanten
  7. Jacqueline Klusik-Eckert: Beyond Ontology?
  8. Lisa Dieckmann, Maria Effinger und Anne Klammt: Rezensionszeitschrift Forschungssoftware und Services

#vKG2021 – Digitale Erfahrungen und Strategien – Programm und Anmeldung || blog.arthistoricum.net

Digitale Erfahrungen und Strategien in der Kunstgeschichte nach einem Jahr Corona-Pandemie

Online-Konferenz am 26. und 27. März 2021

Das Programm der Tagung und die Anmeldung finden Sie auf arthistoricum.net.

Eine Anmeldung zur Online-Konferenz des Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V., des
Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V. und des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte ist nun möglich.
Bitte besuchen Sie die Anmeldeseite und registrieren Sie sich kostenlos bis zum 19.3.2021 über das Anmeldefenster.

Außerdem ist das Programm der Konferenz nun ebenfalls online und kann auf den Seiten von arthistoricum.net eingesehen werden:
Programm: Freitag, den 26. März 2021
Programm: Samstag, den 27. März 2021

 

Termin: 26.-27. März 2021
Anmeldefrist: 19. März 2021
Informationen zur Konferenz