Online-Workshop // Handexemplare aus dem Auktionshaus Hugo Helbing || blog.arthistoricum.net

Ein Workshop des German Sales Projektes Online-Workshop // Handexemplare aus dem Auktionshaus Hugo Helbing – Einführung und Dialog Der Forschung sind aktuell etwa 1.100 sogenannte Handexemplare und Protokollkataloge der Auktionskataloge der von 1887 bis 1937 im Auktionsgeschäft tätigen Münchner Galerie Hugo Helbing bekannt.

Fotografie im Dritten Reich: Erna Lendvai-Dircksen’s „Nordseemenschen“ || blog.arthistoricum.net

Mit dem Fotobuch „Nordseemenschen“ von 1937 werfen wir im Rahmen unserer Reihe #fotoliteraturdigital einen Blick auf die Porträts der wegen ihrer Distanzlosigkeit zum Nationalsozialismus höchst umstrittenen Fotografin Erna Lendvai-Dircksen (1883-1962). Das Fotobuch ist eine von insgesamt über 300 Publikationen, die auf unserem neugestalteten Themenportal Fotografie kostenlos als Volltextdigitalisate zur Verfügung stehen.

Verlängerung CfP: NFDI4Culture Community Plenary findet digital statt! || blog.arthistoricum.net

Vom 17.-19.11.2021 findet das NFDI4Culture Community Plenary statt. Das Konsortium hat sich dazu entschlossen, das Community-Treffen erneut digital auszurichten. Das ist ein herber Verlust für die Mainzer Weinwirtschaft, wo wir uns in unseren Träumen hätten treffen mögen. Doch anders als das Oktoberfest wird diese Großveranstaltung nicht abgesagt.

 

Die gute Nachricht ist: Die Frist für den Call for Papers wird verlängert. Damit Konzepte, die physisch geplant wurden umgeschrieben werden können und diejenigen noch einen Motivationsschub zur Einreichung eines Beitrags erhalten, die nicht genug Mut oder Zeit hatten, eine echte Begegnung zu planen.

 

Die Einreichungsfrist für die unten beschriebenen Formate ist der 22. September 2021. Laden Sie bitte dafür auf https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/nachrichten/culture-community-plenary-takes-place-digitally-extension-cfp.html unter dem Call for Papers das entsprechende Word-Template herunter und schicken es ausgefüllt an: coordination-office@nfdi4culture.de

 

Vorträge

Für die Vorträge stehen Slots von 30 Minuten zur Verfügung (20 Minuten Vortrag und 10 Minuten Diskussion). Sie können Beiträge zu folgenden Themen einreichen:

  • Laufende Forschungsdatenprojekte in den Culturefächern in allen Stadien
  • Neue Entwicklungen, Tools und Forschungsergebnisse
  • Politische, rechtliche und technische Rahmenbedingungen für Forschungsdaten

Bitte reichen Sie ein Abstract von 1-2 Seiten ein.

 

Lightning Talks

Die Lightning Talks bieten die Gelegenheit, die Community in kurzen Impulsvorträgen (10 Minuten) niederschwellig über Ihre aktuellen Themen zu informieren. Dazu sind Einreichungen aus den folgenden Bereichen möglich:

  • Forschungsdatenprojekte in den Culturefächern in allen Stadien
  • Tools und Services
  • Konzepte und Ideen

Bitte reichen Sie ein Abstract von nicht mehr als 1 Seite ein.

 

Workshops

Workshops bieten die Möglichkeit, neues Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und zum kollaborativen Arbeiten. Sie haben einen Zeitrahmen von 3 Stunden, wobei mindestens eine Kaffeepause mit eingeplant werden sollte. Workshops mit den folgenden Schwerpunkten können eingereicht werden:

  • Neue Tools und Services
  • Hands-on-Tutorials
  • Kollaborative Formate wie Datathons, Hackathons oder Writeathons

Bitte reichen Sie ein Abstract von 2-5 Seiten ein, in dem unter anderem Folgendes dargelegt wird: Format, Zielgruppe, maximale Teilnehmendenzahl.

 

Wir freuen uns sehr darauf, aus den zahlreichen Beiträgen ein erhellendes und diskussionsförderndes Programm zu stricken und senden sehr herzlichen Grüßen aus dem Culture Coordination Office in Hannover, Dresden, Heidelberg, Mainz, Marburg, Köln und Paderborn

Kinderemigration aus Frankfurt – eine Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 || blog.arthistoricum.net

weitergeleitet von der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

 

Die Deutsche Nationalbibliothek erinnert gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main an die Kindertransporte aus Deutschland zwischen November 1938 und dem Beginn des 2. Weltkrieges. Etwa 20.000 Kinder und Jugendliche entkamen dem Nationalsozialismus, darunter mindestens 600 aus Fankfurt am Main. Die Ausstellung ist vom 2. September 2021 bis zum 15. Mai 2022 im Deutschen Exilarchiv zu sehen.

 

Die Eltern wollten ihre Kinder in Sicherheit wissen und schickten sie fort - sie hinterlassen Lücken in ihren Familien, in der Schule, im öffentlichen Leben. Doch auch wenn die Rede davon war, dass es sich um eine eher kurze Trennung handeln würde, sahen die meisten dieser Kinder ihre Eltern, Geschwister und Verwandten nie wieder. Angekommen in einem fremden Land, mussten sie nicht nur diese Trennung verarbeiten, sondern sich häufig möglichst schnell den Gepflogenheiten in ihrer neuen Heimat anpassen und eine neue Sprache lernen. Diese traumatischen Erfahrungen waren lebensprägend - für die eigene Biografie und hatten Auswirkungen auf die eigene spätere Familie.

 

 Im Zentrum der Ausstellung stehen die Biografien von sechs damaligen Frankfurter Kindern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Renate Adler (später Renata Harris), Elisabeth Calvelli-Adorno (später Elisabeth Reinhuber-Adorno), Lina Liese Carlebach (später Lee Edwards), Josef Einhorn (später Josef Karniel), Lili Fürst (später Lili Schneider) und Karola Ruth Siegel (später Dr. Ruth K. Westheimer).

 

Die Ausstellung richtet zugleich den Blick auf die lokalen Gegebenheiten in Frankfurt am Main, auf die Situation in den Aufnahmeländern sowie auf die bürokratischen Aspekte und die Helfer*innen bei der Auswanderung. Den Rahmen bildet die Frage, wie wir uns heute an die Kinderemigration erinnern können.

Die Ausstellung Kinderemigration aus Frankfurt  kann auch als virtuelle Ausstellung über das Ausstellungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek angesehen werden.

 

Begleitend zur Ausstellung erscheint im Herbst im Wallstein-Verlag der Katalog Kinderemigration aus Frankfurt – Geschichten der Rettung, des Verlusts und der Erinnerung, den das Deutsche Exilarchiv gemeinsam mit der Stadt Frankfurt herausgibt. Er widmet sich der Ausstellung und dem Frankfurter Denkmal an die Kindertransporte.

Tagung: The King’s two Portraits. Bildmedien des 12.-13. Jahrhunderts im Dienst der Staufer || blog.arthistoricum.net

Die internationale wissenschaftliche Tagung widmet sich Stauferbildern: materiellen und ideellen, historischen und kunsthistoriographischen. Dabei liegt der Fokus auf der Kunstproduktion der Anfänge und Ausläufer staufischer Herrschaft sowie deren sozialer, politischer und kultureller Umfelder.

NFDI4Culture Forum Data Publication and Archiving #3 – Anmeldung & Programm || blog.arthistoricum.net

NFDI4Culture Forum Data Publication and Archiving #3
Use Cases - Wie archivieren und publizieren Sie Ihre Forschungsdaten?
15. September 2021, 10-15 Uhr

 

Im NFDI4Culture-Forum des Aufgabenbereichs „Datenpublikation und Langzeitverfügbarkeit“ (Task Area 4) möchten wir mit Ihnen die Bedarfe der Fachcommunities konkretisieren, um in den nächsten vier Jahren genau diese Themen anzugehen. Anhand konkreter Anwendungsfälle werden Überlegungen und Vorgehen bei der Publikation und Archivierung von Forschungsdaten präsentiert.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2021 mit folgendem Formular an: https://cloud.nfdi4culture.de/apps/forms/L4KQD2kttcnXHRBH

 

Programm

 

10:00 – 10:15 Begrüßung & Einführung (Maria Effinger, UB Heidelberg)

10:15 - 10:30 Milagros Pacco (Universität zu Köln; Verbundprojekt Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequalty in Latin America)

10:30 - 10:45 Anne Klammt (Deutsches Forum Kunstgeschichte, Paris; Forschungsprojekt OwnReality)

10:45 – 11:00 Friederike Kramer (Universität der Künste, Berlin; Publikationsprojekt „Lasst uns über unsere Ängste sprechen“)

11:00 – 11:15 Sara Tiefenbacher (Goethe Universität Frankfurt a.M; Inszenierungsdatenbank Theadok, Repositorium PHAIDRA, Universität Wien)

11:15 – 11:30 Leipold Frieder (Katholieke Universiteit Leuven; De Jonge Wiki, Palamusto-Projekt)

11:30 – 11:45 Diskussion

11:45 – 12:45 Pause

12:45 – 13:00 Ferdinand Maiwald (Friedrich-Schiller-Universität, Jena; Use case Photogrammetrie)

13:00 – 13:15 Birgit Jooss (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München; Kunsthandelsdaten – Kunsthandlung Julius Böhler)

13:15 – 13:30 Robert Nasarek, Mark Fichtner (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg; Projekte des GNM, der Leopoldine Halle und des ZI München)

13:30 – 13:45 Günther Görz (Department Informatik, FAU, Erlangen-Nürnberg; Speicherung von Forschungsprimärdaten)

13:45 – 14:00 Pause

14:00 – 15:00 Diskussion und Zusammenfassung

 

NFDI4Culture: Konsortium für Forschungsdaten materieller und immaterieller Kulturgüter

NDFI4Culture mit neuer Website online || blog.arthistoricum.net

Zunehmend sind Kultureinrichtungen und kulturwissenschaftlichen Disziplinen damit konfrontiert ihre digitalen Daten nachhaltig zu sichern und verfügbar zu halten. Das Konsortium NFDI4Culture – Konsortium für Forschungsdaten materieller und immaterieller Kulturgüter erarbeitet in den nächsten fünf Jahren zusammen mit der Community Lösungen für eine nationale und internationale Forschungsdateninfrastruktur.

Das neue Portal der NFDI4Culture dient als zentrale Kommunikationsplattform mit den Communities. Den wichtigsten Service bietet ein zentrales Kontaktformular mit der Möglichkeit, die Helpdesks zu verschiedensten Aspekten im Umgang mit Forschungsdaten direkt anzusprechen. Hier können Fragen zu rechtlichen Aspekten, zur Daten Publikation und Archivierung, Digitalisierung, Standards und auch zur Unterstützung bei der Antragsplanung gestellt werden.

Alle weiteren Serviceangebote, wie die Cultural Research Data Academy, die Registry für Forschungswerkzeuge und Datendienste oder der Culture Knowledge Graph, sind bereits jetzt oder werden in Zukunft über das Portal zugänglich sein.

Die SLUB und Universitätsbibliothek Heidelberg mit den Fachinformationsdiensten arthistoricum.net und musiconn sind seit Oktober 2020 Teil des Konsortiums NFDI4Culture.

 

Kontakt zu NFDI4Culture

Ausschreibung Henry Arnhold Dresden Summer School 2021 || blog.arthistoricum.net

Die Henry Arnhold Dresden Summer School findet bereits zum neunten Mal statt – in diesem Jahr vom 13. September bis zum 26. September. Das Programm aus Vorträgen, Workshops und Führungen steht unter dem Thema „Kultur. Macht. Demokratie. Kulturinstitutionen als Orte der Demokratiebildung“. Deadline/Anmeldeschluss: 06.08.2021

Das „Buch der Narren“ wird 140 Jahre alt || blog.arthistoricum.net

Digitalisierungsprojekt der Bibliothek des Museums für Kommunikation in Berlin von Claudia Loest

Was haben Narren mit dem Telefon(ieren) zu tun? Am 14. Juli 1881 erschien das erste „Verzeichniss der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten“ der „Fernsprech-Vermittelungs-Anlage“ in Berlin, in den Anfängen umgangssprachlich auch „Buch der Narren“ genannt. Dieses enthielt 185 Einträge auf 37 Seiten – darunter Firmen, Bankhäuser sowie drei Zeitungen: das „Berliner Tageblatt“, die „National-Zeitung“ und den „Börsen-Courier“. Die Berliner Börse war mit neun Anschlüssen verzeichnet.

Die anfängliche Skepsis dem Telefon gegenüber war bald verflogen, erkannte man doch schnell die Vorteile des Fernsprechens. Entsprechend wuchs die Zahl der Interessenten und damit der Anschlüsse rasch, so dass nach der ersten Ausgabe noch im gleichen Jahr in kurzer Folge fünf weitere Lieferungen des Telefonbuchs erschienen: Am 1. August, 8. August, 1. September, 1. Oktober und 7. Dezember 1881. Ende 1881 beinhaltete das Verzeichnis bereits 458 Teilnehmende, vier Jahre später gab es schon über 4.000 Anschlüsse in Berlin.

Unter https://historische-telefonbuecher.de  kann man die Nummer 1 und weitere 47 durchblättern.

Die Bibliotheksleiterin Claudia Loest hat dem SWR 2 die historischen Ausgaben gezeigt und die Geschichte dazu erzählt. Hier geht es zum Audiofile!

Und wer gern wissen möchte, wie sich das Telefonklingeln vor 140 Jahren angehört hat, findet das Klingeln im Thread des Museums auf Twitter!

Ein ausführlicher Beitrag über das gesamte Digitalisierungsprojekt wurde im Heft 1 des aktuellen Jahrgangs der AKMB-news veröffentlicht.