In dieser Folge geht es um das Phänomen der steigenden Anzahl zurückgezogener wissenschaftlicher Publikationen. Wir sprechen mit Prof. Dr. Martin Reinhart, Direktor des Robert K. Merton Zentrums für Wissenschaftsforschung und Professor für Wissenschaftsforschung und Evaluationsforschung an der Humboldt Universität Berlin, über Gründe für den Rückzug bereits veröffentlichter Studien und darüber, was diese Retractions aussagen über Transparenz, Qualitätssicherung und Fehlanreize im Wissenschaftssystem. Außerdem erfahren wir, was es mit „Science Sleuth“ und der „Wissenschaftspolizei“ auf sich hat und welche Möglichkeiten unterschiedliche Open Science Praktiken bieten können, um das Vertrauen in Wissenschaft zu stärken.
Replication Games ist ein Event, das Forschende zusammenbringt, um gemeinsam Veröffentlichungen aus hochrangigen Fachzeitschriften zu replizieren und zu reproduzieren. Im vergangenen Jahr holte unser Gast, Prof. Dr. Jan Marcus, die Replication Games erstmalig nach Deutschland. In seinem persönlichen Fazit zu den Replication Games 2025 an der FU Berlin verrät er uns, wie Wirtschaftsforschende aller Karrierestufen spielerisch an Sinn und Herausforderung von Reproduktion und Replikation herangeführt werden und warum dieses Format gerade für Nachwuchsforschende so geeignet ist.
Replication Games ist ein Event, das Forschende zusammenbringt, um gemeinsam Veröffentlichungen aus hochrangigen Fachzeitschriften zu replizieren und zu reproduzieren. Im vergangenen Jahr holte unser Gast, Prof. Dr. Jan Marcus, die Replication Games erstmalig nach Deutschland. In seinem persönlichen Fazit zu den Replication Games 2025 an der FU Berlin verrät er uns, wie Wirtschaftsforschende aller Karrierestufen spielerisch an Sinn und Herausforderung von Reproduktion und Replikation herangeführt werden und warum dieses Format gerade für Nachwuchsforschende so geeignet ist.
Wissenschaftsskepsis, geopolitische Spannungen, politischer Druck auf Forschungsdaten und Abhängigkeiten von kommerziellen Plattformen stellen ein Prinzip auf die Probe, das lange als selbstverständlich galt: das globale Teilen von Wissen. Wir sprechen mit Sven Vlaeminck, dem Forschungsdatenbeauftragten der ZBW, darüber, was es bedeutet, an Offenheit festzuhalten, wenn sich die Welt schließt.
In dieser Folge beleuchten wir die betriebswirtschaftliche Forschung im digitalen Zeitalter. Prof. Dr. Marko Sarstedt, Leiter des Instituts für Marketing an der Munich School of Management der Ludwig-Maximilians-Universität in München, spricht mit uns über die Rolle von Open Science in einer Disziplin, die stark quantitativ arbeitet, international publiziert und häufig mit proprietären Daten forscht.
In dieser Folge sprechen wir mit dem Informationswissenschaftler, Soziologen und Open-Access-Experten Dr. Ulrich Herb von der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek über ein Phänomen, das in vielen Debatten rund um Open Science mitschwingt: Open Washing. Was ist das eigentlich und woran erkenne ich es? Was sind die Folgen von Open Washing für Wissenschaft und Transparenz?
Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, wie wissenschaftliche Leistung fair, transparent und vielfältig bewertet werden kann. Mit der Coalition for Advancing Research Assessment – kurz CoARA – hat sich vor einigen Jahren eine europaweite Initiative gebildet, die das Ziel hat, Forschung nicht länger nach Metriken zu beurteilen, sondern nach ihrer tatsächlichen Qualität, ihrem Beitrag zur Wissenschaft und zur Gesellschaft. Zwei Jahre nach dem Start von CoARA zieht Dr. Mathijs Vleugel, Koordinator des CoARA National Chapter Germany und Leiter des Helmholtz Open Science Office, für uns eine Zwischenbilanz.
Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, wie wissenschaftliche Leistung fair, transparent und vielfältig bewertet werden kann. Mit der Coalition for Advancing Research Assessment – kurz CoARA – hat sich vor einigen Jahren eine europaweite Initiative gebildet, die das Ziel hat, Forschung nicht länger nach Metriken zu beurteilen, sondern nach ihrer tatsächlichen Qualität, ihrem Beitrag zur Wissenschaft und zur Gesellschaft. Zwei Jahre nach dem Start von CoARA zieht Dr. Mathijs Vleugel, Koordinator des CoARA National Chapter Germany und Leiter des Helmholtz Open Science Office, für uns eine Zwischenbilanz.
Janne Jensen ist Softwareentwickler an der ZBW und arbeitet am BERD Data Portal, einem Projekt innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).
In dieser Folge erzählt er, was Open Science im Alltag eines Softwareentwicklers bedeutet und wie Offenheit und Fairness seine Arbeit prägt.
Er berichtet u.a. über einen aktuellen Use Case, in dem es um Aufbereitung und Annotierung unstrukturierter Bebauungspläne geht. Hier treffen technische Infrastruktur und wissenschaftliche Anforderungen aufeinander. Daneben erfahren wir, warum es so wichtig ist, dass das nationale BERD Data Portal Teil der European Open Science Cloud (EOSC) wird und welche Chancen durch den Aufbau des Web of FAIR Data für Forschende entstehen.
Janne Jensen ist Softwareentwickler an der ZBW und arbeitet am BERD Data Portal, einem Projekt innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).
In dieser Folge erzählt er, was Open Science im Alltag eines Softwareentwicklers bedeutet und wie Offenheit und Fairness seine Arbeit prägt.
Er berichtet u.a. über einen aktuellen Use Case, in dem es um Aufbereitung und Annotierung unstrukturierter Bebauungspläne geht. Hier treffen technische Infrastruktur und wissenschaftliche Anforderungen aufeinander. Daneben erfahren wir, warum es so wichtig ist, dass das nationale BERD Data Portal Teil der European Open Science Cloud (EOSC) wird und welche Chancen durch den Aufbau des Web of FAIR Data für Forschende entstehen.