KI: Ein Traum oder Alptraum für die Bibliothek? || Universitätsbibliothek Leipzig

Das Prinzip der Künstlichen Intelligenz (KI) gleicht einem Traum, der durch große Sprachmodelle (Large Language Models, LLM) erfüllt wird: diese können alle Bücher lesen, und sie tun dies in der Art eines seltsamen Spiels. Sie lesen den Anfang eines Satzes, verdecken das Ende und versuchen das nächste Wort zu raten und sie wiederholen dies milliardenfach.

Ukrainian Week 2026: Vom Erwachsenwerden im Krieg und blauen Orangen || Universitätsbibliothek Leipzig

Bevor wir einen Blick voraus auf die Veranstaltungen der Ukrainian Week werfen, schauen wir noch kurz zurück. Im November letzten Jahres, genauer gesagt, am 10. November, fand ein Gespräch zur ukrainischen Gegenwartsliteratur statt. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die hohe künstlerische postmoderne Qualität der Texte gelegt und auf die Tatsache, dass die meisten Romane von

„Nun singet und seid froh“ || Universitätsbibliothek Leipzig

Wer hätte das gedacht? Seit März 2025 haben wir an der UBL einen Chor! Mit 18 eingeschriebenen Sängerinnen und Sängern. Um Geschichte und Statistik etwas auszuführen: Eine Sprechmotette zur Verabschiedung unserer langjährigen Vizedirektorin Charlotte Bauer in den Ruhestand im Dezember 2024 war ein rauschender Erfolg. Von dieser Erfahrung beflügelt, ging im neuen Jahr eine Mail an die ca. 200 UB‑Adressen mit der Idee, einen Chor zu gründen.

Dichterikone. GOETHE sammeln, erforschen, verehren, vermitteln || Universitätsbibliothek Leipzig

Ausstellung aus Anlass des 100. Gründungsjubiläums der Leipziger Goethe-Gesellschaft (7. November 2025 bis 1. Februar 2026) Schon wieder Goethe? Ja und nein. In Leipzig, dem Ort, wo der junge Jurastudent aus Frankfurt drei prägende Jahre seines Lebens zugebracht hat, fanden des Öfteren Ausstellungen statt, die ihn in den Mittelpunkt stellten: die erste 1849 zum 100.

Offene Türen zu verborgenen Bereichen – Was steckt hinter „Wir für uns“? || Universitätsbibliothek Leipzig

Vor einigen Monaten erschien ein Blogbeitrag, der detailliert die Arbeit und Tätigkeiten einer Kollegin, welche die „Musikalia“ der UB Leipzig betreut, beleuchtete. Um diesen Blogbeitrag auch intern zu bewerben, nutzte eine Kollegin den, meiner Meinung nach, wundervollen Satz: „Was macht eigentlich Frau Held den ganzen Tag?“ Wundervoll salopp beschreibt diese Frage implizit eine Tatsache: Wir sind alle neugierig, was unsere Kolleg*innen den ganze Tag machen; was sind ihre Tätigkeiten und ihre Arbeitsbereiche.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ || Universitätsbibliothek Leipzig

Diese viel und oft bemühte Zeile ist, wie sicher bekannt, Hermann Hesses „Stufen“ entlehnt und gehört zu den etwas lichteren Stellen dieses doch sehr wehmütigen Gedichts: Der Zweck heiligt die Mittel. Denn was ist besser geeignet als ein literarisches Zitat, um die Gründung einer neuen belletristischen Literaturabteilung zu verkünden, verbunden mit einem kleinen wehmütigen Seitenblick in die Vergangenheit.

­­Über infrastrukturelle Arbeit, den Wert von Rundfunkdaten und die Bibliothek als Publikationsdienstleisterin || Universitätsbibliothek Leipzig

Es ist eine kleine Tradition, dass die Volontär*innen der UB Leipzig zur Halbzeit ihrer zweijährigen Ausbildung hier im Blog berichten, wie sie ihren Einstieg in die Bibliothekswelt erlebt haben. Bibliotheksvolontär*innen sind (meist) Fachwissenschaftler*innen, die in einem zweijährigen Mix aus praktischer Ausbildung („Durchlauf“), eigenständiger Projektarbeit und begleitendem Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf die Arbeit an wissenschaftlichen Bibliotheken vorbereitet werden. Die UB Leipzig besetzt ihr Volontariat alle zwei Jahre, jeweils mit einem Schwerpunktbereich. Bei mir ist das der Bereich „Open Science“, zu dem Tätigkeitsfelder wie Open-Access-Publizieren, Forschungsdatenmanagement oder Bibliometrie gehören.

Mehr Bling im wissenschaftlichen Publizieren || Universitätsbibliothek Leipzig

Das Besondere an den Büchern aus der Open Library Medienwissenschaft ist ihre Finanzierungsart: Diamond Open Access, kurz DOA. Diamant meint einen Spezialfall des goldenen Open Access. Beim DOA entstehen sowohl für Lesende als auch für Publizierende für die Erstveröffentlichung keine Kosten. Im Diamond Open Access werden die Kosten eines Buches meist über Crowdfunding finanziert. Die Crowd können Bibliotheken sein, aber auch andere wissenschaftliche Einrichtungen, Stiftungen, Unternehmen und sogar Privatpersonen. Sie bilden ein sogenanntes Konsortium, das die Veröffentlichung ermöglicht. Sobald sich genügend Einrichtungen beteiligt haben und das finanzielle Ziel erreicht wurde, werden die Bücher frei zugänglich gemacht.