243 Tage als Volontärin || Universitätsbibliothek Leipzig

Als ich im Oktober 2020 mein Volontariat begann, schien die Sonne, es war noch warm und die Stühle in den Lesesälen der UB Leipzig noch besetzt. Sogar das Café Alibi in der Albertina hatte noch geöffnet. Ach ja, gutes Stichwort: Albertina. Früher, also bevor ich hier Mitarbeiterin wurde, waren für mich „UB“ und „Albertina“ das

Wenn’s am schönsten ist, soll man weitermachen || Universitätsbibliothek Leipzig

Ein Rückblick auf die Anfänge des Leipziger Handschriftenzentrums von Falk Eisermann, von 2002 bis 2007 Mitarbeiter am Handschriftenzentrum der UBL, seit Juli 2007 Leiter des Referats Gesamtkatalog der Wiegendrucke/Inkunabelsammlung an der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. „Und jedem Anfang“, weiß der Dichter, „wohnt ein Zauber inne“. Im Fall des Leipziger Handschriftenzentrums (HSZ)

Leipziger Handschriftensommer || Universitätsbibliothek Leipzig

Wenn das Leipziger Handschriftenzentrum zum Ende des Jahres 2020 seinen 20. Geburtstag feiern konnte, gibt es gerade für Mediävist*innen sicherlich viele Gründe, herzlich zu gratulieren: Man müsste die wichtige Rolle dieser sechs deutschen Zentren betonen und ihre wertvolle Arbeit hervorheben, die gerade in Leipzig in der Erschließung, Katalogisierung und Digitalisierung der Handschriftenbestände Mitteldeutschlands und darüber

Von Ketten befreit, auf Zetteln erfasst (III/III) || Universitätsbibliothek Leipzig

Von Zetteln bis digital Unter der Leitung von Otto Glauning (1776–1941, Amtszeit 1922–1937) wurde im Jahr 1930 der alphabetische Zettelkatalog (NK III) als Ablösung des NK I eingeführt. Dieser erwies sich als  leichter zu handhabendes Instrument, das der rasanten Entwicklung der Wissenschaften besser nachkommen konnte. Die Zettel waren eigentlich Katalogkarten auf starkem Papier oder Karton,