Ab 24. August 2020 öffnet die Forschungsbibliothek Gotha wieder für mehr Besucherinnen und Besucher || Blog der Forschungsbibliothek Gotha

Ab dem 24. August 2020 können sich insgesamt 12 Benutzerinnen und Benutzer in der Forschungsbibliothek aufhalten. In den Sonderlesesälen im Schloss und im Perthes-Forum können max. 2 Personen arbeiten. Wir bitten um eine schriftliche oder telefonische ...

Gratulation zur Verleihung des Titels „Reformationsstadt Europas“ an die Stadt Gotha || Blog der Forschungsbibliothek Gotha

Die Forschungsbibliothek Gotha gratuliert der Stadt Gotha herzlich zum offiziellen Titel „Reformationsstadt Europas“, der ihr kürzlich von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) verliehen worden ist. Die GEKE würdigt damit die reiche R...

Das Gothaer stehende Hoftheater (1775–1779) und seine Bibliotheken. Zum 300. Geburtstag Conrad Ekhofs || Blog der Forschungsbibliothek Gotha

Notizen aus dem Gothaer Bibliotheksturm, Folge 16 Das erste stehende deutsche Hoftheater mit fest engagiertem Schauspielensemble machte den Hof von Sachsen-Gotha-Altenburg von 1775 bis 1779 zum „Theatermittelpunkt Deutschlands“ (Jacobsen, S. 94). Diese...

Tulpenbäume für das Geburtstagskind. Der 340. Geburtstag des Danziger Botanikers und Naturforschers Johann Philipp Breyne || Blog der Forschungsbibliothek Gotha

Notizen aus dem Gothaer Bibliotheksturm, Folge 15 In der Frühen Neuzeit wie heute sind Blüten, insbesondere in Form eines Blumenstraußes, ein gern gesehenes Geburtstagsgeschenk, das allerdings ein paar Stilregeln unterliegt. Am besten eignen sich laut Floristen gemischte Bouquets aus bekannten, allseits beliebten Sorten. Von Topfpflanzen und Exoten wird eher abgeraten – es sei denn, der zu Beschenkende hat sich vorher schon als Liebhaber ausgewiesen, der etwa in seiner Freizeit ein Tropengewächshaus oder einen kleinen Themengarten pflegt. Für Johann Philipp Breyne (1680–1764), der am 9. August seinen 340. Geburtstag feiert, waren weder Gewächshaus noch Garten eine bloße Freizeitbeschäftigung, sie machten den Großteil seines Lebensinhalts aus. Als jüngster Sohn und wissenschaftlicher Erbe des Botanikers und Kaufmanns Jacob Breyne (1637–1697) konnte er dahingehend bereits auf die Vorarbeit seines Vaters zurückgreifen und erbte den nach niederländischen Vorbildern angelegten botanischen Garten im heutigen Gdańsk. Auch gestand ihm der Vater, der das Familiengeschäft des Farbstoff-

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Projekt zur Digitalisierung und Online-Präsentation der „Gothaischen Zeitung“ an der FB Gotha begonnen || Blog der Forschungsbibliothek Gotha

An der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt hat das von der Thüringischen Staatskanzlei geförderte Projekt zur Digitalisierung und Online-Präsentation der „Gothaischen Zeitung. Gothaer neueste Nachrichten“ mit insgesamt 86.000 Seiten der Jahre 1850 bis 1918 begonnen. Die „Gothaische Zeitung“, die in der FB Gotha einzig vollständig überliefert ist, war die langlebigste der auf dem Gebiet des Herzogtums Sachsen-Gotha- Altenburg bzw. des Gothaer Teils des Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha erschienenen Zeitungen. Sie überdauerte mit ihrer Ausrichtung die territoriale Umstrukturierung und Neugründung der ernestinischen Herzogtümer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert und reicht bis zum Ende der Fürstenherrschaft 1918. Sie spiegelt in hohem Maße den gesellschaftlichen Wandel und die Entwicklung einer der bedeutendsten Residenzen im mitteldeutschen und angrenzenden norddeutschen Raum. Sie ermöglicht – nicht zuletzt im Vergleich mit anderen Presseerzeugnissen und über einen langen Zeitraum hinweg – multiperspektivische Forschungen und neue Impulse insbesondere auf den Feldern der Sozialgeschichte, Kulturgeschichte und politischen

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