Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat Ende Juli 2025 ihre neue Strategie für die Jahre 2026 bis 2030 veröffentlicht. Ziel ist es, das wissenschaftliche Publikationswesen im Sinne von Offenheit, Qualität und Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Der Verbund, in dem unter anderem DFG, Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Hochschulrektorenkonferenz vertreten sind, setzt dabei auf vier Themenschwerpunkte.

KI, DEAL, Diamond Open Access und Open-Access-Transformation

Erstens will sie neue Entwicklungen im digitalen Publizieren – etwa KI-gestützte Werkzeuge oder alternative Publikationsformate – beobachten, bewerten und aktiv mitgestalten. Zweitens bereitet sie Verhandlungen zu zukünftigen DEAL-Verträgen mit großen Wissenschaftsverlagen vor und entwickelt Kriterien für deren Wirksamkeit. Drittens stärkt die Allianz wissenschaftsgeleitete Open-Access-Infrastrukturen. Im Fokus steht die nachhaltige Finanzierung professioneller, nicht gewinnorientierter Publikationsdienste. Viertens fordert sie politische und regulatorische Maßnahmen zur Unterstützung der Open-Access-Transformation, darunter eine Absenkung der Umsatzsteuer für wissenschaftliches Publizieren von 19 auf 7 Prozent sowie die Einführung einheitlicher Standards für Publikations- und Kostenmonitoring.

Weiterführende Informationen

  • Die Strategie für die Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Publikationswesens der Allianz der Wissenschaftsorganisationen können Sie auf Zenodo herunterladen: https://doi.org/10.5281/zenodo.15853225

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