Stipendiat*innen im laufenden Monat || HAB

Postdoktorand*innen & Senior Fellows/Post-doc & Senior Fellows

Marina Bezzi (Brasilia)
Translating geographical and historical knowledge in early modern England and France
26.11.2021-14.02.2022
Gefördert durch die DFG im Rahmen des SPP 2130 'Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit'

Viola Hildebrand-Schat (Frankfurt)
Unshelfmarked, un-categorised, undefined? Systematik und Klassifizierung des Buches als künstlerisches Ausdrucksmedium
15.11.2021-14.02.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

Alessa Johns (Davies)
English at the Ritterakademie Wolfenbüttel
15.02.-14.03.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

Alessandro Laverda (Vicenza)
The Debate on Miracles in Early Modern Germany: Philosophy, Theology and Medicine
01.02.-28.02.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

Ralf Lützelschwab (Berlin)
Negligenda? Spuren mendikantischer Predigttätigkeit in der Wolfenbütteler Herzog August Bibliothek
03.01.-28.02.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

Alessandro Nannini (Faenza)
Beauty as a Regimen of the Mind. On the Dietetic Origins of Modern Aesthetics
15.01.-14.05.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

Frank Ejby Poulsen (Kopenhagen)
The Privacy of Knowledge: Hermann Conring’s Analysis of the Holy Roman Empire at the University of Helmstedt
03.01.-31.03.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

Elena Roussanova (Hamburg)
Die Schlüsselrolle der Arifmetika (1703) Leontij Magnickijs im Wissenstransfer von West- und Mitteleuropa nach Russland. Ermittlung und Erforschung der Quellen, auf denen Magnickijs Werk beruht
01.02.-30.04.2022
Gefördert durch das Land Niedersachsen

 

Doktoranden/doctoral students

Bert Drejer (Florenz)
The Virtues of Local Government: Johannes Althusius (1563-1638) and Contemporary Political Thought in the Holy Roman
01.02.-31.03.2022
Gefördert durch die Dr. Günther Findel-Stiftung

Emily Glider (New Haven)
Geopolitical Players: Diplomacy, Trade and Itinerant Theater in Early Modern Europe
15.02.-14.08.2022
Gefördert durch die Dr. Günther Findel-Stiftung

Patrick Plaschg (Fritzens)
Europavorstellungen und Europakonzepte in der diplomatischen Korrespondenz zur Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges
01.11.2021-28.02.2022
Gefördert durch die Rolf und Ursula Schneider-Stiftung

Tomás Valle (South Bend)
Lutheran Unorthodoxy: Controversial Academic Networks, c. 1560-1621
01.11.2021-31.10.2022
Gefördert durch den DAAD

 

Weitere Programme/more programs

Masha Goldin (Basel)
Constructing Trust: Juridical Visual Culture in the Holy Roman Empire
24.01.-18.02.2022
Gefördert durch den MWW Forschungsverbund/Forschungshospitanz

 

Gäste/guests

Ana Barnes (Nashville)
Wisdom and Folly: Experiencing Aging in the Early Modern German World
15.12.2021-28.02.2022

Umberto Dassi (Trento/Augsburg)
Benvenuto da Imolas Kommentar zu Valerius Maximus und die Wiederbelebung von Valerius Maximus im 14. Jahrhundert
31.01.-27.02.2022

Mariacarla Gadebusch Bondio (Bonn)
Medizinische Detektion in der Frühen Neuzeit; consultationes, observationes, consilia
14.02.-27.02.2022

Milton Kooistra (Toronto)
The Correspondence of Wolfgang Capito. Volume 4: 1537-1541
15.10.2021-31.03.2022

Medium Buch Jg. 2 (2020) || HAB

In Zusammenarbeit mit dem Wolfenbütteler Arbeitskreis für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte herausgegeben von der Herzog August Bibliothek Redaktion: Hartmut Beyer und Sandra Simon Medium Buch. Wolfenbütteler interdisziplinäre Forschungen erscheint in der Nachfolge der Wolfenbütteler Notizen zur Buchgeschichte als jährlicher Themenband. Eine breite inhaltliche Ausrichtung innerhalb des Spektrums der gesamten Bibliotheks- und Buchforschung, gepaart mit unterschiedlichen […]

Das „Große Stammbuch“ Philipp Hainhofers – Hochauflösende Digitalisierung ermöglicht jetzt kunsthistorische Untersuchung bis ins kleinste Detail || HAB

Zwischen 1596 und 1633 haben sich Kaiser, Könige und Fürstinnen, Diplomaten, Gelehrte und Militärs handschriftlich in dieser frühen Form des „Freundschaftsbuchs“ verewigt. Es versammelt aber nicht (nur) Freunde im engeren Sinne, sondern auch und vor allem geschäftliche, politische und gesellschaftliche Kontakte. Das 227 Seiten umfassende Werk enthält zahlreiche von teils namhaften Künstlern gestaltete, reich verzierte Schmuckseiten. Darunter sind Porträts, heraldische, botanische und allegorische Darstellungen. Mit jedem weiteren hochrangigen Beitrag hoben sich der Status sowohl des Werks als auch seines Besitzers.

LINK ZUM DIGITALISAT:
https://diglib.hab.de/mss/355-noviss-8f/start.htm

Die neu entstandenen hochauflösenden Digitalisate ermöglichen ein „Reinzoomen“ bis zu einzelnen Pinselstrichen. So können bei der kunsthistorischen Analyse Darstellungen detailliert verglichen und Inschriften entziffert werden. Der eingehende Vergleich wiederum kann bei dem Versuch helfen, die zum großen Teil noch nicht identifizierten Künstler oder verschiedene Blätter aus einer Hand zu bestimmen. Möglicherweise können sogar frühere Bindungszusammenhänge der variablen Blätter rekonstruiert werden. Zugleich wird durch die Digitalisierung das empfindliche und kostbare Original geschützt.

Die Digitalisierung in hoher Auflösung war aufgrund der konservatorischen Bedingungen und der technischen Ausstattung zeitaufwändig, da jedes Blatt einzeln mit verso- und rectoseite, also der linken und rechten Buchseiten, fotografiert und nachbearbeitet werden musste.

Finanziert wurde der Kauf von der Kulturstiftung der Länder, der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien, der Volkswagenstiftung (im Rahmen des Niedersächsischen Vorab), der Herzog August Bibliothek (Wittchow-Aschoff-Stiftung), der Ernst von Siemens-Kunststiftung, der Stiftung Niedersachsen und der Rudolf-August Oetker-Stiftung. Das Land Niedersachsen finanziert darüber hinaus aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der Volkswagen Stiftung ein dreijähriges Forschungsprojekt an der HAB mit 300.000 Euro, das die Entstehung und Geschichte des Stammbuchs und seiner künstlerischen Ausgestaltung untersucht.

Das personell wie künstlerisch herausragende „Album Amicorum“ soll textlich und ikonografisch – zur Bestimmung und Deutung der Motive - erschlossen, Personennetzwerke erforscht und die Ergebnisse sowohl digital als auch in einer Buchpublikation zugänglich gemacht werden. Ziel des Vorhabens ist die Identifizierung der Personen, die sich eingetragen haben - der Inskribentinnen und Inskribenten - und der von ihnen gewählten Künstler und Motive. Die Einträge werden transkribiert, übersetzt und die teilweise komplexen Bildprogramme ikonografisch erschlossen. Darüber hinaus wird eine räumliche wie akteurszentrierte Einordnung in den Entstehungskontext der Blätter angestrebt.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt „Das Große Stammbuch Philipp Hainhofers“: https://www.hab.de/das-grosse-stammbuch-philipp-hainhofers/

 

Bild: Digitalisat des Eintrags des kursächsischen Hauptmanns Philipp Ernst von Mansfeld-Artern (1560–1631), 1629, der neben einer Devise, Wappen, Allegorien und einer handschriftlichen Widmung eine kleinteilige höfische Szenerie im Hintergrund zeigt (Foto: HAB)

Bibliothekar*in || HAB

Die Herzog August Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek mit den Schwerpunkten Mediävistik und europäische Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Sie besitzt eine bedeutende Handschriftensammlung und umfangreiche Bestände gedruckter Bücher des 15. bis 18. Jahrhunderts sowie mehrere Sondersammlungen. In der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke vertritt sie das 17. Jahrhundert. Die Bibliothek ist Handschriftenzentrum und Kompetenzzentrum für alte Drucke. Sie führt Forschungs- und Erschließungsprojekte durch, zu denen als ein Schwerpunkt die Digitalisierung einzelner Bestandsgruppen gehört. Die Erwerbung neuer Medien konzentriert sich auf die Forschungsliteratur zu den Quellenbeständen. Das Profil der Bibliothek ist in umfassendem Sinn kulturhistorisch orientiert. Die Nutzerinnen und Nutzer sind international, es handelt sich vor allem um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zu speziellen Themen arbeiten und eine fachkundige Betreuung benötigen.

Ihre Aufgaben:

  • Leitung der Arbeitsstelle Auskunft und Benutzung mit einem Team von Mitarbeiter*innen
  • Auskunft über die Bestände und Dienstleistungen der Bibliothek
  • Bearbeitung schriftlicher und Beantwortung mündlicher Anfragen
  • Mitarbeit bei der Ausbildung
  • Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit (Führungen)

Sie bringen mit:

  • ein abgeschlossenes Studium (Bachelor oder Diplom) im Bereich Bibliotheks- und Informationsmanagement Fachrichtung wissenschaftliche Bibliotheken
  • Mehrjährige Praxiserfahrung an einer wissenschaftlichen Bibliothek im Bereich Auskunft und Benutzung, möglichst mit Erfahrung in Personalverantwortung
  • Gute Kenntnisse der bibliothekarischen Regelwerke
  • Sehr gute Kenntnisse konventioneller und elektronischer Informationswerke
  • Fundierte aktuelle Kenntnisse der Recherchemöglichkeiten in Datenbanken, elektronische Zeitschriftendatenbanken und Lexika
  • Mehrjährige Erfahrung im Umgang mit Verbundsoftware (insb. PICA LBS/ OUS), PC-Standardsoftware, Internetanwendungen, Content-Management-Systemen.
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache und Kenntnisse der lateinischen Sprache (Anforderungslevel: Identifizierung bibliographischer Daten)

Wir erwarten:

Ausgeprägtes Interesse an der Arbeit mit alten und neuen Büchern sowie mit elektronischen Medien; Interesse an der Vermittlung von allgemeinen und sehr speziellen fachlichen Informationen; Teamfähigkeit und soziale Kompetenz; Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgaben innerhalb des beruflichen Spektrums; selbstständige Arbeitsweise; organisatorisches Geschick; ausgeprägte Kompetenz zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation; Freude im Umgang mit Publikum; Bereitschaft zur Wahrnehmung von Spät- und Samstagsdiensten

Als familiengerechte Bibliothek, Forschungs- und Studienstätte bieten wir ein abwechslungsreiches Aufgabenspektrum, flexible Arbeitszeiten, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen und eine Jahressonderzahlung im Rahmen des TV-L. Es erwartet Sie ein engagiertes und aufgeschlossenes Team.

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

 

Bewerbungen werden bis zum 30.07.2021 mit dem Kennwort „Benutzung“ erbeten an die

Herzog August Bibliothek
Verwaltung
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel

E-Mail: verwaltung@hab.de

 

Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgesandt, sondern datenschutzgerecht vernichtet. Sollte eine Rücksendung gewünscht sein, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlags.

Hinweis zum Datenschutz: Mit der Einreichung Ihrer Bewerbung stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer personen-bezogenen Daten im Rahmen und zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens zu. Diese Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber o. g. Stelle(n) schriftlich oder elektronisch widerrufen werden. Bitte beachten Sie, dass ein Widerruf der Einwilligung u. U. dazu führt, dass die Bewerbung im laufenden Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden kann.