Bibliotheken locken nicht nur zum Lesen an, sie können auch Orte sein, an denen Worte gesprochen, Gedanken vorgetragen, Wissen diskutiert werden kann. Das bewährte sich beim diesjährigen Leipzig liest Programm in der Bibliotheca Albertina wieder. Es gehört einiges dazu, eine entsprechende Atmosphäre aufmerksamen Lauschens für Lesungen zu erzeugen: zuallererst großartige Autor*innen und ein großartiger Ort.
Vor einigen Monaten erschien ein Blogbeitrag, der detailliert die Arbeit und Tätigkeiten einer Kollegin, welche die „Musikalia“ der UB Leipzig betreut, beleuchtete. Um diesen Blogbeitrag auch intern zu bewerben, nutzte eine Kollegin den, meiner Meinung nach, wundervollen Satz: „Was macht eigentlich Frau Held den ganzen Tag?“ Wundervoll salopp beschreibt diese Frage implizit eine Tatsache: Wir sind alle neugierig, was unsere Kolleg*innen den ganze Tag machen; was sind ihre Tätigkeiten und ihre Arbeitsbereiche.
Die Lange Nacht der Wissenschaften 2025 stand in der Bibliotheca Albertina ganz im Zeichen des Buches – in all seinen Facetten, Ausdrucksformen und Bedeutungen. Das wundervolle Medium Buch wurde an diesem Abend nämlich nicht nur gelesen und und den Lesebereichen fleißig studiert, sondern auch bemalt, ausgestellt, präsentiert, diskutiert und digitalisiert. Wir denken nostalgisch an die schönen Veranstaltungen zurück und geben Eindrücke von diesem schönen Abend
180 Millionen Jahre in der Bibliotheca Albertina Am 24. Oktober 2024 wurde die neue Ausstellung „tief unten – hoch oben. Bücher, Mineralien, Erdsysteme“ in der Bibliotheca Albertina eröffnet. Besucher*innen erwartet eine faszinierende Sammlung, die von frühneuzeitlichen Holzschnitten und barocken Kupferstichen über versteinerte Urtiere, schillernde Mineralien und geologische Karten bis hin zu modernsten Erdbeobachtungsdaten reicht. Die
Um sich diese Schriften nicht nur als historische Produkte zu vergegenwärtigen, wagten wir ein Experiment. Wir luden die zwei jungen iranischen Künstler*innen Mahshid Mahboubifar und Pooya Sedighi Mournani ein – beide Studierende an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst – sich mit diesen Manuskripten auf ihre eigene künstlerische Art auseinanderzusetzen.